Wenn Sie eine neue Terrasse selbst anlegen möchten, empfiehlt sich eine genaue Planung. Machen Sie sich eine kleine Zeichnung und tragen Sie die Länge und Breite der Terrasse ein.
Arbeitsschritte
Da die Terrassenplatten vorgegebene Maße haben, müssen sie dem vorhandenen Platzangebot angepasst werden oder umgekehrt. Zunächst müssen Sie den Untergrund aufbereiten. Ansonsten hilft ein schwerer Hammer, mit dem Sie auf eine dickeres Brett schlagen und die Tragschicht verdichten. Damit das Gewicht der Platten feingliedrig verteilt wird, sollte auf die unterste Tragschicht eine weitere kleinkörnige Tragschicht aus Basaltsplitt oder rotem Sand kommen. Mit einer langen Aluminiumschiene wird die obere Tragschicht zu einer planen Fläche abgezogen. Sie sollte im Blei liegen und eine geringe Neigung aufweisen, damit das Regenwasser abfließen kann. Gemäß Ihrem Verlegeplan wird die erste Platte am besten mit einem Plattenheber entlang einer Richtschnur aufgelegt. Betreten Sie nicht die Tragschicht der Terrasse! Um die Platten auf Abstand zu halten, verwenden Sie kleine gleichgroße Holzstücke. An der Richtschnur entlang wird die erste Reihe von Platten fortgeführt. Jetzt können Sie die Platten der Terrasse betreten, um die zweite Reihe zu setzen. Auch für die Längsfugen zwischen den Plattenreihen verwenden Sie Ihre Holzkeile oder eine längere Leiste. Platten, die zugeschnitten werden müssen, werden zum Schluss verlegt. Die Randplatten, die an eine unbefestigte Fläche zur Terrasse grenzen, sollten stabilisiert werden. Sie können an ihrem Rand dazu eine Betonschicht unterfügen oder vielleicht auch Pflanzsteine setzen. Zuletzt verfugen Sie die Plattenfugen mit Mörtel.